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WIR HABEN NICHT DARAUF GEWARTET, DASS UNS JEMAND EINE BÜHNE BAUT.

BACKSTAGE ist ein gemeinnütziger Verein aus der Region, entstanden aus Musik, Streetwear, Kunst, Nachtleben und dem Anspruch, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Was als Idee begann, wurde zu einer Plattform für Menschen, Projekte und Veranstaltungen, die in unserer Region ihren Platz brauchen.

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Dabei ging es für uns nie darum, einfach nur Events zu veranstalten. Wir wollten Strukturen schaffen, die über einen einzelnen Abend hinausgehen. Einen Ort für Menschen, die anders denken. Für Kreative, Macher, Künstler, Nachtschwärmer, Streuner und Systemsprenger. Für Menschen, die nicht darauf warten wollen, bis ihnen jemand sagt, wo ihr Platz ist.

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Wir bauen diesen Platz selbst.

AUS EINER IDEE WURDE EIN NETZWERK.

BACKSTAGE besteht heute aus weit mehr als Veranstaltungen. Mit unserem Campus Label, unserer Textilwerkstattund eigenen Designs schaffen wir Möglichkeiten, Ideen nicht nur zu entwickeln, sondern tatsächlich umzusetzen. Kleidung wird dabei nicht einfach zum Produkt, sondern zur Ausdrucksform, zum Experiment und zur Verbindung zwischen Menschen und Kultur.

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Unser Ziel ist es, langfristig ein eigenes Zuhause für all jene aufzubauen, die sich zwischen den bestehenden Systemen bewegen. Für Menschen, die ihren eigenen Weg gehen. Für kreative Köpfe, für Querdenker und für diejenigen, die vielleicht nie in eine klassische Schublade gepasst haben.

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Ein Zuhause für Streuner und Systemsprenger.

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Nicht als Rückzugsort vor der Welt, sondern als Ausgangspunkt, um sie mitzugestalten.

WIR MACHEN NICHT NUR KULTUR. WIR BAUEN DIE STRUKTUR DAZU.

Dafür haben wir mit GRAUZONE eine eigene Marketingabteilung und gleichzeitig ein eigenes Label aufgebaut. Das Fadenkreuz steht dabei für unseren Anspruch, Dinge präzise zu sehen, anders zu denken und Kommunikation nicht einfach nebenbei laufen zu lassen.GRAUZONE entwickelt Marken, Kampagnen, Inhalte und visuelle Welten.Für unsere eigenen Projekte und darüber hinaus.

Damit schaffen wir etwas, das für einen kleinen gemeinnützigen Verein alles andere als selbstverständlich ist: Wir bauen die Fähigkeiten, die wir brauchen, selbst auf.

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Von der Idee.

Über das Design.

Bis zur Umsetzung.

2025 ÜBERNAHMEN WIR DAS KRAFTWERK.

Mit der Übernahme des Kraftwerk Club in Krummenau im Jahr 2025 wurde aus dieser Verantwortung etwas Grösseres. Wir übernahmen einen Ort mit Geschichte, Identität und einer eigenen Vergangenheit – und damit gleichzeitig die Verantwortung, diese Geschichte weiterzuführen.

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Ein Club bedeutet für uns weit mehr als vier Wände, eine Bar und eine Bühne. Es bedeutet Verantwortung gegenüber Künstlerinnen und Künstlern, Mitarbeitenden, Gästen und der gesamten regionalen Szene. Es bedeutet, einen Ort am Leben zu halten und gleichzeitig den Mut zu haben, ihn weiterzuentwickeln.

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Wir haben diese Verantwortung angenommen, obwohl es einfacher gewesen wäre, sie nicht anzunehmen.

AUS KRAFTWERK WIRD FUNKLOCH.

Heute beginnt für diesen Ort ein neues Kapitel. Der Kraftwerk Club heisst inzwischen FUNKLOCH CLUB. Der Name ist neu, die Identität entwickelt sich weiter und der Ort geht seinen eigenen Weg. Trotzdem bleibt das KW ein Teil von uns. Ein Name kann verschwinden. Eine Geschichte nicht. Das KW steht für einen Teil unserer Herkunft, für die Menschen, die diesen Ort geprägt haben, und für alles, was dort passiert ist.

 

Deshalb tragen wir es weiter. Nicht als offiziellen Namen, sondern als Erinnerung und als Teil unserer eigenen Identität.

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Das Kraftwerk ist gegangen. Das KW bleibt.

EHRENAMTLICH HEISST NICHT KLEIN.

BACKSTAGE wird ehrenamtlich getragen. Hinter jedem Event, jedem Projekt und jeder Idee stehen Menschen, die ihre Zeit investieren, Verantwortung übernehmen und Arbeit leisten, die man von aussen oft nicht sieht. Aufbau, Abbau, Booking, Technik, Gestaltung, Kommunikation, Marketing, Planung, Transport, Organisation und unzählige Stunden dazwischen entstehen nicht von selbst.

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Wir verfügen nicht über die Strukturen eines grossen Unternehmens und nicht über unbegrenzte finanzielle Mittel. Trotzdem versuchen wir, professionell zu arbeiten und Dinge auf die Beine zu stellen, die man normalerweise von deutlich grösseren Organisationen erwarten würde.

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Ehrenamt bedeutet für uns nicht weniger Anspruch. Es bedeutet mehr Eigenverantwortung.

WIR SIND NICHT ALLEIN, ABER WIR MACHEN DEN ERSTEN SCHRITT.

Auch wenn wir vieles selbst tragen, gibt es Menschen und Unternehmen, die unsere Arbeit gezielt unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Schönenberger Recycling Wattwil, die uns bei konkreten Projekten zur Seite stehen, sowie die Raiffeisenbank, die mit einem kleineren finanziellen Beitrag die Erneuerung unserer Musikanlage unterstützt hat. Auch die Gemeinde Ebnat-Kappel hilft uns dort, wo es möglich ist, beispielsweise durch Vorschüsse bei bestimmten Gebühren oder Ausgaben. Auto Hermann ermöglicht uns mit Transportmöglichkeiten, unsere Dekorationen und aufwendigen Welten überhaupt an die Orte zu bringen, an denen sie entstehen sollen.

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Das sind keine riesigen Förderbudgets und keine Millionenbeträge. Aber genau deshalb sind sie für uns wichtig. Denn Unterstützung muss nicht immer gross sein, um etwas möglich zu machen. Manchmal reicht es, wenn jemand sagt:

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„Wir helfen euch dabei.“

UND DANN IST DA NOCH DIE KULTURFÖRDERUNG.

Hier wird es schwieriger.

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Als junger Verein erleben wir eine Realität, die viele neue Kulturinitiativen kennen: Unterstützung wird häufig an eine lange bestehende Geschichte geknüpft. Uns wurde sinngemäss vermittelt, dass man erst über viele Jahre Kulturarbeit nachweisen müsse, bevor institutionelle Unterstützung überhaupt in Frage kommt.    - Zehn Jahre - 

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Das klingt auf dem Papier vernünftig.

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In der Realität bedeutet es: Eine junge Initiative soll zehn Jahre lang beweisen, dass sie Kultur schafft, bevor sie die Möglichkeit bekommt, dafür Unterstützung zu erhalten.

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Das ist der Punkt, an dem wir widersprechen.

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Denn Kultur entsteht nicht erst nach zehn Jahren. Sie entsteht am ersten Tag.

Sie entsteht, wenn jemand einen Raum öffnet. Eine Bühne baut. Einen Künstler bucht. Eine Werkstatt einrichtet. Eine Veranstaltung organisiert. Eine Idee verwirklicht, obwohl niemand garantiert, dass sie funktioniert.Während darüber diskutiert wird, ob wir bereits lange genug existieren, sind wir längst dabei, etwas aufzubauen.

WIR BRAUCHEN KEINEN STEMPEL, UM KULTUR ZU SCHAFFEN.

Unsere Arbeit wird nicht dadurch kulturell relevant, dass sie gefördert wird und sie wird nicht dadurch wertvoll, dass eine Institution sie anerkennt.

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Wir erhalten derzeit keine Unterstützung vom Kanton und von entsprechenden Kulturorganisationen. Das ist eine Realität, mit der wir umgehen müssen. Aber es ist keine Realität, die unsere Arbeit definiert.

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Denn wir machen weiter.

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Wir bauen unseren Campus auf. Wir entwickeln Textilien und Designs. Wir produzieren Veranstaltungen. Wir betreiben einen Club. Wir schaffen Marketingstrukturen. Wir entwickeln Projekte. Wir geben Menschen Raum. Wir investieren unsere Freizeit.

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Und das alles passiert bereits heute.

Nicht irgendwann nach zehn Jahren.

Heute.

KULTUR PASSIERT NICHT AUF DEM PAPIER.

Sie passiert nachts in Clubs, auf Bühnen, in Werkstätten, in Ateliers und hinter den Kulissen. Sie entsteht durch Menschen, die ihre Umgebung nicht einfach akzeptieren, sondern anfangen, sie selbst zu verändern. Genau dort sehen wir unsere Aufgabe.

 

BACKSTAGE soll kein weiterer Verein sein, der sich in bestehenden Strukturen einordnet. Wir wollen eigene Strukturen schaffen.

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Einen Ort.

Eine Plattform.

Eine Gemeinschaft.

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Ein Zuhause für Menschen, die ihren eigenen Weg gehen und ein Netzwerk, das Kultur nicht nur konsumiert, sondern selbst produziert.

WIR SIND NOCH NICHT DA, WO WIR HINWOLLEN.

Aber wir sind bereits viel weiter, als wir jemals geplant hatten. Aus einer Idee wurde ein Verein. Aus einem Verein wurden Projekte. Aus Projekten wurden Strukturen. Aus Strukturen entstand ein Netzwerk und aus diesem Netzwerk soll etwas entstehen, das bleibt.

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Vielleicht wird sich dabei wieder ein Name verändern. Vielleicht ein Ort. Vielleicht unsere gesamte Struktur, das ist uns bewusst. Was sich nicht verändern wird, ist der Grundgedanke:

 

  • Wir warten nicht darauf, dass jemand anderes den ersten Schritt macht.

  • BACKSTAGE ist aus Eigeninitiative entstanden.

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Wir arbeiten ehrenamtlich. Wir übernehmen Verantwortung. Wir bauen selbst. Wir scheitern, lernen, verändern und machen weiter. Nicht, weil es einfach ist, sondern weil wir überzeugt sind, dass eine Region ihre Kultur nicht nur verwalten, sondern selbst gestalten muss.

BACKSTAGE

FÜR DIE, DIE NICHT WARTEN.
FÜR DIE, DIE SELBST MACHEN.
FÜR DIE, DIE IHREN EIGENEN WEG GEHEN.

UND FÜR ALLE, DIE NOCH NICHT WISSEN, DASS SIE HIERHERGEHÖREN.

"FREQUENZ WIRD ZUR IDENTITÄT"

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